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Noch einmal Kapstadt

 Heute war noch einmal Eintauchen in das bunte Leben in Kapstadt angesagt. Vor allem die Viktoria & Albert Waterfront ist das touristische Zentrum zum Essen, Trinken, Musik hören, Shoppen - vor allem letzteres. Die V&A Mall ist die größte und beliebteste in Kapstadt. Dazu der Flair des Hafens mit frischer Brise vom Meer und als ständiger Rahmen und Hintergrund der Tafelberg, gerahmt vom Devil's Peak, Lions Head und Signal Hill. Auf letzteren habe ich mich nachmittags von Uber fahren lassen, zurück einen Fahrer zu finden, erforderte etwas Geduld. Ansonsten ist hier Uber imme noch das Verkehrsmittel erster Wahl, recht schnell verfügbar und sehr preiswert, selbst mit Trinkgeld kostet eine Fahrt Downtown weniger als 5 Euro. Es ist halt sehr bequem, weil Bestellung und Abrechnung der Fahrten über Uber läuft, mit den Fahrern selbst hat man gar nichts zu tun, nur bewerten, das muss man sie, von guter Referenz leben sie. Meist stammen sie aus den Nachbarländern, vor allem Malawi un

Kapstadt, die Schöne

 Da bin ich nun in Kapstadt, einer meiner Lieblingsstädte in der Welt, und es ist wieder wunderschön! War heute entgegen meiner ursprünglichen Absicht wieder auf dem Tafelberg: Das Wetter war einfach zu schön, und der Himmel über dem Table Mountain völlig klar, da musste man einfach rauffahren! Ich hätte aber besser früher starten sollen, denn so ab 10 Uhr waren es dann doch 1,5 Stunden Wartezeit = Schlangestehen, bis man in die Gondel kam und in wenigen Minuten oben auf dem Plateau die herrliche Aussicht genießen konnte. Es war es wert! Seht selbst die Bilder im Album, übrigens demselben, es bleibt also der bekannte Link (Webadresse) gültig. Habe das Album nur umbenannt in "Namibia - Viktoria 2022" wie den Blog hier. Es bleibt also bei diesem einen Webalbum für die gesamte Reise. Abreise aus Windhoek mit Autorückgabe war ganz problemlos und entspannt. Gegen 4 Uhr nachmittags bin ich in Capetown gelandet. Gepäck holen, Einreiseformalitäten (in SA völlig easy), meinen Taxi-Dri

Waterberg

 Letzter Tag in Namibia. Ich übernachte zwar noch in Windhoek, fliege dann aber Sonntag Mittag weiter nach Kapstadt. Der Flughafen liegt weit außerhalb von Windhoek, und car return ist auch noch. Meine Pläne musste ich gestern ändern. Die von mir ausgesuchte, "gebuchte" und im Reiseverlauf beschriebenene Lodge kannte mich nämlich nicht: Keine Reservierung. Auf dem Voucher stand etwas ganz anderes, eine einfache Guestfarm 40 km vom Waterberg Valley entfernt. Sie hatten in der Wilderness Lodge Zimmer frei, und so entschloss ich mich dazubleiben. Die Lodge liegt wunderschön in einem malerischen Tal der Waterberge. Gestern habe ich noch eine schöne kleine Wanderung zur nahen Quelle gemacht. Davon gibt es hier mehrere, sie gaben dem Gebirge (Tafelberge aus Sandstein, 1600 m hoch gelegene Plateaus) ihren Namen. Traf nette Leute aus Berlin, deren Kinder in Karlshorst nahe der Pferderennbahn wohnen. Die Welt ist manchmal klein. Ich habe gleich für heute morgen eine geführte Wanderung

Bei den wilden Tieren

 Das war also nun Etosha. Eigentümlich, beeindruckend, erschreckend diese trockene Wüste. Das ist sicher auch der Jahreszeit (vor dem Regen) geschuldet. Die Weite macht es schwer, Tiere gezielt zu suchen und beobachten zu können. Sie wandern wegen Wasser und Nahrung. Dass ein Löwe irgendwo sicher zu lokalisieren ist, - Fehlanzeige. Dasselbe gilt für Leoparden und Geparden. Ich habe sie nicht gesehen, trotz private Guide - von dem kurzen Moment beim Jagen abgesehen. Dafür habe ich heute vier Nashörner gesehen, wohl weiße Breitmaul-Rhinos. Ganz nah ästen sie auf einer braunen Wiese an der Pan, - es war auf meiner letzten Schleife, die ich ohne näheren Grund fuhr. Glückstreffer. So läuft das hier mit allen selteneren Tieren. Das ist im Kruger völlig anders. Es war ein sehr langer und anstrengender Tag, mit viel Autofahren. Zwei Pausen konnte ich einlegen zwischen 6:30 und 17 Uhr. Guides gaben mir Tipps. Es musste hier im Westteil geregnet haben, Pfützen standen, und wahrscheinlich hatten

Etosha mal drei

Das heißt zunächst mal: an drei Tagen im Etosha Nationalpark. Zwei davon sind rum, morgen geht es quer durch den Park von West nach Ost, um kurz hinter dem dortigen Gate im Onguma Tented Camp für eine Nacht zu bleiben. Heute bin ich wirklich ausgiebig im Etosha unterwegs gewesen, 6 Stunden mit dem privat guide und nachmittags noch einmal fast 3 Stunden alleine. Dort unterwegs sein bedeutet, dass man die ganze Zeit im Auto sitzt, langsam die graveled roads fährt und ständig nach Tieren Ausschau hält. Alleine ist das ganz schön anstrengend. Aussteigen und Pause machen darf man nur in den gesicherten Raststationen mit Kiosken und Toilette. Die liegen aber weit auseinander. Man braucht also Sitzfleisch... Ist übrigens in anderen Parks z.B. in Südafrika, die man selber befahren darf, genauso. Im Kruger sind die Raststationen aber dichter gestreut. Insofern war es vormittags mit dem Guide angenehm: Ich habe mich aufs Fahren konzentriert und er aufs Ausschauhalten. Das ging gut und hat einige

Endlich Etosha!

 Heute also Etosha, zumindest ab mittags. Schon beeindruckend, wie weit, groß - und trocken der Park ist. Da fehlt allmählich die Regenzeit. Natürliche Wasserlöcher sind leer. An den Tränken sammeln sich dann die Tiere. Morgen geht es ganz früh raus, 6 Uhr Abfahrt mit privat Guide - für 1/2 Tag leiste ich mir den. Will doch unbedingt Löwen (ziemlich sicher), Leoparden fraglich) und Cheetahs = Geparden sehen (mit viel Glück). Im Album gibt es endlich große Tiere zu sehen, schaut nach!

Ukab und Rock Paintings

 Was war das heute für ein schöner Tag!Vingerklip und Ukab Tal mit den markanten Tafelbergen sind ein landschaftliches Kleinod im Damaraland von Namibia. Was ich gestern versäumt habe, wurde mir heute um ein Vielfaches vergolten. Morgens eine schöne Wanderung um den Felsen hier, leider ohne Tierbeobachtung, bis hinauf an den Fuß der Fingerklippe, nachmittags eine lange, sehr schöne Autotour mit 2 Guides und einem weiteren Gast durch dieses geologisch interessante und malerische Tal zu zwei Orten mit rock paintings, der letztere war mit einem kurzen Anmarsch durch den Trockenbusch verbunden. Was es zu sehen gab, war wirklich bemerkenswert und hier eigentlich eher versteckt als aktiv beworben. Felsmalereien aus offenbar unterschiedlichen Perioden in gelb, weiß und rot, vor allem Jagdszenen und offenbar einer Beschwörung von einem Schamanen. Ich werde vermutlich erst zu Hause auf den bearbeiteten Fotos davon alles erkennen können. Wir waren 5 Stunden unterwegs, bin erst im Dunkeln zurück